ältere Frau hält sich den Kopf vor Terminkalender

Arteriosklerose & Gedächtnis

Das Gehirn ist auf eine gute Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen angewiesen. Dafür braucht es gut funktionierende Blutgefässe. Veränderungen der Gefässe können sich deshalb auch auf Konzentration, Gedächtnis und mentale Leistungsfähigkeit auswirken.

Arteriosklerose entwickelt sich meist langsam. Sie sollte ernst genommen werden, besonders wenn gleichzeitig Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes, Rauchen oder Bewegungsmangel bestehen.

Was ist Arteriosklerose?

Arteriosklerose bezeichnet Veränderungen der Blutgefässe. Die Gefässwände können mit der Zeit an Elastizität verlieren, und es können sich Ablagerungen bilden.

Dadurch kann die Durchblutung beeinträchtigt werden. Je nachdem, welche Gefässe betroffen sind, können unterschiedliche Beschwerden entstehen. Betroffen sein können unter anderem Herz, Beine oder Gehirn.

Arteriosklerose ist kein reines Altersthema. Der Lebensstil, bestehende Erkrankungen und familiäre Faktoren können eine Rolle spielen.

Was hat Arteriosklerose mit dem Gedächtnis zu tun?

Das Gehirn benötigt eine gleichmässige Durchblutung. Wird es schlechter versorgt, können geistige Funktionen beeinträchtigt werden.

Mögliche Beschwerden sind:

  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Merkschwäche
  • langsamere Informationsverarbeitung
  • Schwierigkeiten beim Planen
  • schnellere geistige Ermüdung

Solche Beschwerden können jedoch viele Ursachen haben. Dazu gehören auch Schlafmangel, Stress, Medikamente, gedrückte Stimmung, Flüssigkeitsmangel oder andere Erkrankungen. Eine medizinische Abklärung ist deshalb wichtig, wenn Beschwerden neu, auffällig oder zunehmend sind.

Häufige Risikofaktoren

Arteriosklerose wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Einige lassen sich beeinflussen, andere nicht.

Häufige Risikofaktoren sind:

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfette
  • Diabetes
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • unausgewogene Ernährung
  • chronischer Stress
  • zunehmendes Alter
  • familiäre Veranlagung

Wer mehrere Risikofaktoren hat, sollte diese ärztlich begleiten lassen.

Was Gefässe und Gedächtnis unterstützen kann

Ein gefässfreundlicher Alltag kann die allgemeine Gesundheit unterstützen.

Hilfreich sind:

  • nicht rauchen
  • regelmässige Bewegung
  • ausgewogene Ernährung
  • genügend trinken
  • Blutdruck kontrollieren lassen
  • Blutzucker und Blutfette im Blick behalten
  • ausreichend schlafen
  • Stress reduzieren
  • ärztlich verordnete Medikamente konsequent einnehmen

Besonders wichtig: Bereits diagnostizierte Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören in ärztliche Behandlung. Pflanzliche Arzneimittel ersetzen keine medizinische Therapie.

Bewegung

Regelmässige Bewegung unterstützt Kreislauf, Stoffwechsel und Wohlbefinden.
Geeignet sind zum Beispiel

  • Spazieren
  • Wandern
  • Velofahren
  • Schwimmen oder
  • leichtes Ausdauertraining

Bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte die passende Belastung mit einer Fachperson besprochen werden.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann die Gefässgesundheit unterstützen. Sinnvoll sind:

  • viel Gemüse und Früchte
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Samen
  • hochwertige Pflanzenöle
  • Fisch oder andere geeignete Eiweissquellen
  • wenig stark verarbeitete Lebensmittel
  • wenig Alkohol

Entscheidend ist nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern das Gesamtbild über längere Zeit.

Pflanzenwissen: Ginkgo

Ginkgo (*Ginkgo biloba*) ist eine bekannte Pflanze im Zusammenhang mit Gedächtnis, Konzentration und geistiger Leistungsfähigkeit. Bei A.Vogel werden frische Blätter des Ginkgobaums verarbeitet.

Passendes Produkt

Ginkgoforce® Tropfen

Ginkgoforce® ist ein pflanzliches Arzneimittel mit einer Tinktur aus frischen Blättern des Japanischen Tempelbaumes (Ginkgo biloba).

Zur Linderung der Beschwerden bei Arteriosklerose wie zum Beispiel:

  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Merkschwäche

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:

  • zunehmender Vergesslichkeit
  • anhaltender Konzentrationsschwäche
  • Merkschwäche, die den Alltag beeinträchtigt
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Sprach- oder Wortfindungsstörungen
  • häufigem Schwindel
  • starken oder ungewohnten Kopfschmerzen
  • auffälliger Verwirrtheit
  • bestehendem Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Blutfetten
  • bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Sofortige medizinische Hilfe ist notwendig bei plötzlich auftretenden Beschwerden wie:

  • Lähmungen oder Taubheitsgefühl
  • hängendem Mundwinkel
  • Sprach- oder Verständigungsstörungen
  • Sehstörungen
  • starker Verwirrtheit
  • plötzlichen sehr starken Kopfschmerzen
  • Brustschmerzen
  • Atemnot

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