Venenschwäche: Wenn der Rückfluss aus den Beinen erschwert ist

Bei einer Venenschwäche funktioniert der Rücktransport des Blutes aus den Beinen zum Herzen nicht mehr optimal. Häufig sind die Venenklappen beteiligt. Schliessen sie nicht richtig, kann Blut in den Beinen zurückstauen.

Typische Beschwerden sind schwere Beine, geschwollene Knöchel, Spannungsgefühl, Juckreiz, nächtliche Wadenkrämpfe oder sichtbare Krampfadern.

Wie entsteht Venenschwäche?

Die Venen transportieren sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. In den Beinen geschieht das gegen die Schwerkraft. Dabei helfen:

  • Venenklappen
  • Wadenmuskulatur
  • Fussbewegung
  • regelmässige Bewegung

Wenn die Venenwände an Spannung verlieren oder die Venenklappen nicht mehr ausreichend schliessen, kann Blut zurücksacken. Der Druck in den Venen steigt, und Flüssigkeit kann ins Gewebe austreten. Dadurch entstehen Schwellungen.

Grafik mit normaler und geschwächter Vene

Typische Symptome

Mögliche Anzeichen einer Venenschwäche sind:

  • müde, schwere Beine
  • geschwollene Knöchel oder Unterschenkel
  • Spannungsgefühl
  • Schmerzen in den Beinen
  • Juckreiz an den Unterschenkeln
  • nächtliche Wadenkrämpfe
  • sichtbare Besenreiser
  • Krampfadern
  • Hautveränderungen
  • Beschwerden, die sich bei Wärme verstärken

Beschwerden nehmen oft im Tagesverlauf zu und bessern sich durch Bewegung oder Hochlagern.

Risikofaktoren

Venenschwäche kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden:

  • familiäre Veranlagung
  • zunehmendes Alter
  • weibliches Geschlecht
  • Schwangerschaft
  • langes Sitzen oder Stehen
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • hormonelle Einflüsse
  • frühere Thrombosen

Wer mehrere Risikofaktoren hat, sollte Venenbeschwerden frühzeitig abklären lassen.

Was bei Venenschwäche helfen kann

Frau steigt Treppen

Bewegung

Gehen, Treppensteigen, Velofahren oder Schwimmen aktivieren die Wadenmuskulatur und unterstützen den venösen Rückfluss.

Frau steht auf Zehenspitzen

Wadenübungen

Fersen heben, Zehen anziehen, Fusskreisen oder auf der Stelle gehen bringen Bewegung in die Beine.

Frau lagert ihre beine hoch

Beine hochlagern

Kurzes Hochlagern kann Schwellungen und Spannungsgefühl lindern.

Frau bindet sich Beine mit Verband

Kompression

Kompressionsstrümpfe können den Rückfluss unterstützen. Sie sollten passend ausgewählt und bei Bedarf ärztlich verordnet werden.

Frau duscht Waden ab

Kälte

Kühle Beingüsse oder Wechselduschen können als angenehm empfunden werden.

Frau macht Dehnungsübungen im Büro

Langes Sitzen und Stehen unterbrechen

Regelmässige Bewegungspausen sind besonders wichtig bei Büroarbeit, Reisen oder stehenden Tätigkeiten.

Venenschwäche und Krampfadern

Krampfadern sind erweiterte, sichtbare Venen. Sie entstehen, wenn sich oberflächliche Venen ausdehnen und die Venenklappen nicht mehr richtig schliessen.

Nicht jede Krampfader verursacht Beschwerden. Trotzdem sollten Krampfadern ärztlich beurteilt werden, wenn sie schmerzen, zunehmen, mit Schwellungen verbunden sind oder Hautveränderungen auftreten.

Pflanzenwissen: Rosskastanie

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist eine bekannte Pflanze im Zusammenhang mit Venenbeschwerden. Bei A.Vogel werden frische Rosskastaniensamen verarbeitet.

Passendes Produkt

Aesculaforce® forte Venen

Aesculaforce® forte Venen ist ein pflanzliches Arzneimittel mit einem Trockenextrakt aus frischen Rosskastaniensamen.

Angezeigt bei Beschwerden im Zusammenhang mit Krampfadern wie:

  • geschwollene Beine
  • Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen
  • Wadenkrämpfe

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Wann sollte man Venenschwäche ärztlich abklären lassen?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:

  • wiederkehrenden geschwollenen Beinen
  • schweren oder schmerzenden Beinen
  • sichtbaren Krampfadern
  • zunehmenden Beschwerden
  • Juckreiz oder Hautverfärbungen
  • Ekzemen oder verhärteter Haut
  • schlecht heilenden Wunden
  • nächtlichen Wadenkrämpfen
  • Beschwerden nach einer Thrombose
  • Beschwerden in der Schwangerschaft

Sofortige medizinische Hilfe ist notwendig bei plötzlich einseitiger Beinschwellung, starker Rötung, Überwärmung, starken Schmerzen, Atemnot oder Brustschmerzen.

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