Spannungszustände: Wenn innere Anspannung bleibt

Spannungszustände beschreiben eine innere Anspannung, die nicht richtig nachlässt. Gedanken kreisen, der Körper ist angespannt, und Ruhe fühlt sich schwer erreichbar an.

Solche Zustände können in belastenden Zeiten auftreten. Werden sie dauerhaft, können sie Schlaf, Stimmung, Konzentration und Alltag beeinträchtigen.

Wie zeigen sich Spannungszustände?

Innere Anspannung kann sich seelisch und körperlich bemerkbar machen.

Möglich sind:

  • innere Unruhe
  • Gereiztheit
  • Nervosität
  • Grübeln
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafprobleme
  • Druckgefühl
  • Muskelanspannung
  • flacher Atem
  • Herzklopfen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • schnelle Erschöpfung

Nicht jede Anspannung ist krankhaft. Entscheidend ist, ob sie lange anhält, häufig wiederkehrt oder den Alltag belastet.

Häufige Auslöser

Spannungszustände können entstehen durch:

  • Stress
  • berufliche oder private Überlastung
  • Konflikte
  • dauernde Erreichbarkeit
  • zu wenig Erholung
  • Schlafmangel
  • Sorgen
  • belastende Lebensereignisse
  • innere Unruhe
  • gedrückte Stimmung
  • körperliche Erkrankungen

Oft verstärken sich Anspannung, schlechter Schlaf und Erschöpfung gegenseitig.

Was helfen kann

Frau nimmt tiefen Atemzug

Atem beruhigen

Langsames, ruhiges Atmen kann helfen, den Körper aus der Anspannung zu lösen. Schon wenige bewusste Atemzüge können entlasten.

Mann und Frau beim Joggen

Bewegung einbauen

Spazieren, Dehnen, lockeres Velofahren oder sanfte Gymnastik helfen, körperliche Spannung abzubauen.

Frau entspannt in der Sonne

Pausen planen

Pausen sollten nicht erst kommen, wenn nichts mehr geht. Kurze Unterbrechungen helfen, Reizüberflutung zu reduzieren.

Frau entspannt auf dem Sofa mit Kopfhörern

Reize reduzieren

Weniger Benachrichtigungen, ruhigere Abendrituale und bewusste Offline-Zeiten können das Nervensystem entlasten.

Frau entspannt auf einer Wiese

Körper entspannen

Progressive Muskelentspannung, Yoga, Wärme oder ruhiges Dehnen können helfen, körperliche Spannung wahrzunehmen und loszulassen.

Spannungszustände und Schlaf

Wer angespannt ist, schläft oft schlechter. Gleichzeitig macht schlechter Schlaf empfindlicher gegenüber Stress und Reizen.

Hilfreich können sein:

  • feste Schlafzeiten
  • ruhige Abendroutine
  • Bildschirmzeit am Abend reduzieren
  • Koffein am Nachmittag und Abend meiden
  • tagsüber Bewegung einbauen
  • nachts nicht lange im Bett grübeln

Passendes Produkt

Hyperiforce® Tabletten

Hyperiforce® ist ein Frischpflanzen-Präparat aus den frischen Triebspitzen von blühendem Johanniskraut.

Hyperiforce® wird angewendet bei:

  • gedrückter Stimmung
  • Antriebsmangel
  • Unausgeglichenheit
  • Stimmungslabilität
  • Spannungszuständen
  • nervöser Unruhe
  • damit verbundenen Schlafstörungen

Bei Einnahme anderer Arzneimittel nur nach Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt, einer Apothekerin oder einem Apotheker einnehmen.

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Wann sollte man Spannungszustände abklären lassen?

Eine fachliche Abklärung ist sinnvoll bei:

  • Anspannung, die über längere Zeit anhält
  • starker innerer Unruhe
  • Schlafproblemen
  • Panikgefühlen
  • Herzklopfen oder Atembeschwerden
  • gedrückter Stimmung
  • deutlicher Reizbarkeit
  • Rückzug
  • Erschöpfung
  • Beschwerden, die Arbeit oder Alltag beeinträchtigen
  • körperlichen Beschwerden ohne klare Ursache

Sofortige Hilfe ist notwendig bei Brustschmerzen, Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder Gedanken, sich selbst etwas anzutun.