Hopfen

Humulus lupulus L.

Hopfen ist eine ausdauernde Kletterpflanze, deren Triebe jedes Jahr neu aus dem Boden wachsen. Verwendet werden vor allem die zapfenartigen weiblichen Blütenstände.

Hopfen ist als Bestandteil von Bier bekannt. Zubereitungen aus Hopfenzapfen werden jedoch auch traditionell bei leichter nervöser Anspannung und zur Unterstützung des Schlafs verwendet.

Steckbrief

Hopfenfrucht an einem Zweig
  • Deutscher Name: Echter Hopfen, Gemeiner Hopfen
  • Botanischer Name: Humulus lupulus L.
  • Familie: Hanfgewächse (Cannabaceae)
  • Pflanzentyp: Mehrjährige Kletterpflanze
  • Wuchshöhe: Triebe von etwa 3 bis 6 Metern
  • Blütezeit: Meist Juli bis August
  • Verwendeter Pflanzenteil: Weibliche Blütenstände beziehungsweise Hopfenzapfen
  • Geschmack: Ausgeprägt bitter und aromatisch

Hopfen besitzt einen mehrjährigen Wurzelstock. Die oberirdischen Triebe sterben im Winter ab und wachsen im Frühjahr erneut aus.

Die rauen, kantigen Triebe winden sich im Uhrzeigersinn um geeignete Stützen. Die Blätter stehen gegenständig und sind meist drei- bis fünflappig.

Hopfen ist zweihäusig. Männliche und weibliche Blüten wachsen somit auf unterschiedlichen Pflanzen. Für den Anbau werden vor allem weibliche Pflanzen verwendet.

Aus den weiblichen Blütenständen entstehen die charakteristischen Hopfenzapfen. In ihnen befinden sich gelbliche Drüsen, die das sogenannte Lupulin enthalten.