
Santasapina® Bonbons
Husten-Bonbons mit Fichtenknospen-Extrakt und Honig.
Picea abies (L.) Karst.
Die Fichte, auch Rottanne genannt, ist ein in Mitteleuropa weit verbreiteter Nadelbaum und eine altbekannte Heilpflanze. Besonders geschätzt werden die jungen, hellgrünen Triebe, aus denen traditionell ein lindernder Sirup hergestellt wird. Dieser wird bei Husten, Heiserkeit und Katarrhen der oberen und unteren Luftwege eingesetzt. Auch Fichtennadelöl und Nadelbaumextrakte finden Verwendung, etwa in Einreibemitteln oder Badezusätzen. Die Fichte wurde 2017 zum Baum des Jahres gewählt.

Die Fichte ist ein immergrüner, bis zu 60 Meter hoher Baum mit pyramidenförmiger Krone. Ihr Stamm ist schlank, gerade und oft bis zum Boden beastet. Die Fichte ist ein Flachwurzler. Dadurch ist sie bei Sturm anfälliger als tief wurzelnde Baumarten.
Die Rinde ist braunrot und wird im Alter rissig-schuppig. Die Äste hängen leicht nach unten und sind an den Spitzen wieder aufwärts gebogen. Die dunkelgrünen Nadeln sind vierkantig, stachelspitzig und sitzen spiralig an den Zweigen.
Erst nach etwa 30 Jahren kommt die Fichte zur ersten Blüte. Im Mai bildet sie gleichzeitig männliche und weibliche Blüten. Die unreifen männlichen Blütenkätzchen erinnern in Grösse und Färbung an Erdbeeren und färben sich bei der Reife durch den Blütenstaub gelb. Die weiblichen Blütenzäpfchen stehen an den Spitzen der Triebe und sind leuchtend karminrot. Die reifen Zapfen sind braun, hängend und fallen als Ganzes ab. Sie werden etwa 10 bis 15 Zentimeter lang und 3 bis 4 Zentimeter dick.
Die Fichte kann bis zu 600 Jahre alt werden. Heute setzen ihr jedoch Luftverschmutzung, hohe Ozonwerte, saurer Regen, Bodenübersäuerung und Trockenheit zu. Nadelbäume leiden unter solchen Belastungen besonders, da sie ihre Nadeln nicht jährlich abwerfen.
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