Mann im Gespräch mit einem Urologen zum Thema Prostata und Blase

Prostata: Beschwerden erkennen und richtig einordnen

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen. Sie liegt unterhalb der Blase und umschliesst den oberen Teil der Harnröhre.

Mit zunehmendem Alter kann sich die Prostata vergrössern. Das ist häufig gutartig, kann aber Beschwerden beim Wasserlassen verursachen. Typisch sind häufiger Harndrang, ein schwächerer Harnstrahl, Nachträufeln oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können.

Welche Aufgabe hat die Prostata?

Die Prostata produziert ein Sekret, das Teil der Samenflüssigkeit ist. Dieses Sekret unterstützt die Beweglichkeit der Spermien.

Da die Prostata die Harnröhre umschliesst, können Veränderungen ihrer Grösse das Wasserlassen beeinflussen. Wächst sie, kann sie die Harnröhre einengen und den Harnfluss erschweren.

Häufige Prostatabeschwerden

Mögliche Beschwerden sind:

  • häufiger Harndrang
  • nächtliches Wasserlassen
  • abgeschwächter Harnstrahl
  • verzögerter Beginn beim Wasserlassen
  • Nachträufeln
  • Pressen beim Wasserlassen
  • Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung
  • wiederholtes Wasserlassen in kleinen Mengen

Solche Beschwerden können mit einer gutartigen Prostatavergrösserung zusammenhängen. Sie sollten dennoch ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn sie neu auftreten, zunehmen oder den Alltag belasten.

Gutartige Prostatavergrösserung

Eine gutartige Prostatavergrösserung wird auch benigne Prostatahyperplasie genannt. Sie tritt mit zunehmendem Alter häufig auf.

Die Vergrösserung selbst ist nicht mit Prostatakrebs gleichzusetzen. Trotzdem können ähnliche Beschwerden auftreten. Eine medizinische Abklärung hilft, die Ursache einzuordnen und passende Massnahmen zu besprechen.

Was der Prostata guttun kann

Mann mit Velo bei der Rast auf einer Wiese

Gesunde Lebensweise

Ein gesunder Alltag kann die Prostata- und Blasengesundheit unterstützen.

Hilfreich sind:

  • regelmässige Bewegung
  • ausgewogene Ernährung
  • genügend trinken
  • Alkohol und koffeinhaltige Getränke bewusst dosieren
  • Übergewicht reduzieren
  • langes Sitzen immer wieder unterbrechen
  • Beckenboden wahrnehmen und trainieren
  • regelmässige Vorsorge wahrnehmen
Mann in der Küche mit frischem Gemüse

Ernährung und Prostata

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Früchten, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und hochwertigen Pflanzenölen kann die allgemeine Gesundheit unterstützen.

Sinnvoll ist es, stark verarbeitete Lebensmittel, sehr fettreiche Fleischwaren und übermässigen Alkoholkonsum zu reduzieren.

Wichtig ist auch: Aus Angst vor Harndrang sollte man nicht dauerhaft zu wenig trinken. Zu wenig Flüssigkeit kann den Urin konzentrieren und die Blase zusätzlich reizen.

Mann bei der Vorsorgeuntersuchung zur Prostata

Prostata und Vorsorge

Prostatabeschwerden werden von vielen Männern lange verdrängt. Dabei ist eine frühe Abklärung sinnvoll, um harmlose von behandlungsbedürftigen Ursachen zu unterscheiden.

Zur Abklärung können je nach Situation gehören:

  • Gespräch über Beschwerden
  • körperliche Untersuchung
  • Urinuntersuchung
  • Blutuntersuchung
  • Ultraschall
  • Beurteilung des Harnflusses

Welche Untersuchungen sinnvoll sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

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Prostasan® Prostata ist ein pflanzliches Arzneimittel mit einem Extrakt aus den Früchten der amerikanischen Sägepalme.

Zur Linderung von Beschwerden infolge beginnender Prostatavergrösserung wie:

  • Harndrang
  • verzögerter Beginn beim Wasserlassen
  • Nachträufeln
  • Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
  • Probleme beim Harnlösen

Wenn Prostatabeschwerden anhalten oder zunehmen, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

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Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:

  • neu auftretenden Beschwerden beim Wasserlassen
  • häufigem oder starkem Harndrang
  • nächtlichem Wasserlassen
  • schwachem Harnstrahl
  • Nachträufeln
  • Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
  • Blut im Urin
  • wiederkehrenden Harnwegsinfekten
  • Fieber oder Krankheitsgefühl
  • Schmerzen im Unterbauch, Rücken oder Becken
  • ungewolltem Gewichtsverlust
  • Beschwerden, die zunehmen oder anhalten

Sofortige medizinische Hilfe ist notwendig, wenn kein Wasserlassen mehr möglich ist, starke Schmerzen auftreten oder Blut im Urin sichtbar ist.

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